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IRRTUM: Fußballfelder haben eine Einheitsgröße

 Der Vergleich „So groß wie X Fußballfelder“ wird ja fast alltäglich genutzt, um die Größe von Flächen vorstellbarer zu machen. Also ist doch logisch, dass es sich dabei um eine ganz feste Größe handeln muss. Alle Fußballfelder sind genau gleichgroß – zumindest die, die in offiziellen Spielen genutzt werden. Oder?

Weit gefehlt! Je nach Wettbewerb gibt es erstaunlich großen Freiraum, was die genaue Größe und Form eines Fußballfeldes betrifft. In den Regeln des DFB und damit auch in der Bundesliga gilt: Ein Fußballfeld muss zwischen 90 und 120 Meter lang und zwischen 45 und 90 Meter breit sein. Außerdem muss die Länge die Breite übertreffen, ein exakt quadratisches Spielfeld mit 90x90 Metern ist also nicht zulässig. Ansonsten geht aber viel: Denkbar (wenn auch selten bis nie gesehen) wären zum Beispiel ein 45 Meter breites, aber 120 Meter langes Feld oder eben auch ein „Beinahe-Quadrat“ mit 89 Metern Breite bei 90 Metern Länge.

Für internationale Wettkämpfe sind die Regeln etwas strenger, geben aber immer noch keine Einheitsgröße vor; hier muss ein Feld zwischen 100 und 110 Metern lang und zwischen 64 und 75 Metern breit sein.

Die Größe, die bei Flächenvergleichen angewandt wird, ist in aller Regel die von FIFA und UEFA präferierte und für Länderspiele fest vorgeschriebene Größe von 105x68 Metern[i]. Diese ist übrigens vor allem deshalb Standard, weil sie sich gut innerhalb einer Leichtathletik-Laufbahn unterbringen lässt…

 

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